DIY: Bau dir einen genialen Beistelltisch

DIY: Bau dir einen genialen Beistelltisch
geschrieben von: Diederik Zegwaard, veröffentlicht am: 26. April 2024, die geschätzte Lesezeit für diesen Text beträgt etwa 10–15 Minuten
Du kennst das bestimmt: Du willst ein schönes Möbelstück, findest aber einfach nicht genau das, wonach du suchst. Warum baust du es nicht einfach selbst? Wie den blauen Beistelltisch von dondandandy. Als ich ihr blaues Möbelstück sah, war ich sofort verliebt. Ich finde es so toll, dass ich versucht habe, ein Look-alike zu bauen. In diesem Blog erzähle ich dir, wie du dieses großartige Möbelstück für weniger als 175 Euro selbst bauen kannst!
was brauchst du?
Unten findest du eine Liste mit allem, was du für den Beistelltisch brauchst – alles zusammen mit unserer fairf erhältlich bei Karwei.Materialien
- 2 x MDF-Möbelplatte 100 x 50 cm, 18 mm
- 2 x MDF-Möbelplatte 45 x 50 cm, 18 mm
- 10 x Holzdübel
- 4 x Winkelverbinder
- 4 x Duraline Möbelfuß rund mit Fußplatte ø50 mm (oder andere Füße)
- Holzleim
- 0,75 L fairf Multiprimer im Farbton Sia aus der Kollektion by Fem Amsterdam
- 0,75 L fairf Lack seidenglänzend im Farbton Sia aus der Kollektion by Fem Amsterdam
- Farbwanne
-
Einsatz für Farbwanne
- Pinsel
- 2 kleine Lackrollen
- Bügel
- Maßband
- Bleistift
- 6 lange Schrauben
- 32 kleine Schrauben, nicht länger als 18 mm
- Schleifpapier Körnung 120 & 180 & etwa 300
Werkzeug
- Akkuschrauber
- Oberfräse
- Stichsäge
- Kreissäge (optional)
- Schleifmaschine
Tipp: In vielen Baumärkten kannst du Werkzeuge mieten. Praktisch, wenn du sie nur für ein Projekt brauchst. Vergleiche Miet- und Kaufpreis und wähle, was zu deinem Vorhaben passt. Suchst du einen Arbeitsplatz? In Amsterdam gibt es DE OPENBARE WERKPLAATS, wo du einen Arbeitsplatz reservieren kannst. Solche Einrichtungen gibt es bestimmt auch in anderen Städten und Gemeinden.
So fehlt dir nie das passende Werkzeug und du hast zu Hause kein Chaos. Also eine Win-win-Situation!

Los geht's
Schritt 1:
Du brauchst insgesamt 4 Platten: 2 x MDF 100 x 50 cm und 18 mm stark sowie 2 x MDF 45 x 50 cm und 18 mm stark. Lass die Platten bei Karwei auf Maß zuschneiden, um es dir leichter zu machen. Dann brauchst du keine Kreissäge.
Bezeichnung der Platten:
Schritt 1:
Du brauchst insgesamt 4 Platten: 2 x MDF 100 x 50 cm und 18 mm stark sowie 2 x MDF 45 x 50 cm und 18 mm stark. Lass die Platten bei Karwei auf Maß zuschneiden, um es dir leichter zu machen. Dann brauchst du keine Kreissäge.
Bezeichnung der Platten:
- Platte 1a und 1b: die Tischplatten
- Platte 2a und 2b: die tragenden Zwischenplatten, die zwischen Platte 1a und 1b kommen.

Ich habe mein Design zuerst am Computer erstellt und die Form dann ausgedruckt, wie du auf dem Foto sehen kannst. Möchtest du mein Design verwenden? Du kannst es hier herunterladen, im gewünschten Format ausdrucken lassen und anschließend ausschneiden.
Schritt 2: Die Platten fräsen
Für ein schön abgerundetes Ergebnis fräst du Platte 1a und 1b. Achte beim Fräsen gut auf die Drehrichtung des Fräsers.
Für ein schön abgerundetes Ergebnis fräst du Platte 1a und 1b. Achte beim Fräsen gut auf die Drehrichtung des Fräsers.

Nach dem Fräsen schleifst du die Kanten mit Schleifpapier der Körnung 120 sauber nach, damit der Rand der Platte schön glatt und rund wird.
MDF nimmt gerne Wasser auf, wodurch die Holzfasern aufquellen und die Oberfläche rau wird. Um das zu verhindern, streichst du die Kanten zuerst mit einer Mischung aus 50/50 Holzleim und Wasser ein und lässt sie trocknen. Schleife die Kanten anschließend noch einmal leicht mit Schleifpapier der Körnung 180 an.
MDF nimmt gerne Wasser auf, wodurch die Holzfasern aufquellen und die Oberfläche rau wird. Um das zu verhindern, streichst du die Kanten zuerst mit einer Mischung aus 50/50 Holzleim und Wasser ein und lässt sie trocknen. Schleife die Kanten anschließend noch einmal leicht mit Schleifpapier der Körnung 180 an.

Schritt 3: Die Löcher für die Dübel vorbohren
Was Dübel sind und wie du sie setzt, hat Karwei bereits in diesem Blog erklärt. Bevor du die Löcher vorbohrst, solltest du festlegen, welche Platte links und welche rechts ist. Mach einen kleinen Pfeil auf die Innenseite von Platte 2a und 2b. Prüfe vorher, ob beide Platten wirklich genau gleich sind. Wenn nicht, bekommst du beim Zusammenbauen Probleme, weil sie dann ungleich sind und Platte 1a und 1b nicht sauber an 2a und 2b anschließen. Das willst du natürlich vermeiden. Bestimme die Position, indem du genau ausmisst, wo die Platten 2a und 2b hinkommen, und zeichne diese nur auf 1a an. Verwende für Platte 2a und 2b jeweils 4 bis 5 Dübel an der Unterseite.
Was Dübel sind und wie du sie setzt, hat Karwei bereits in diesem Blog erklärt. Bevor du die Löcher vorbohrst, solltest du festlegen, welche Platte links und welche rechts ist. Mach einen kleinen Pfeil auf die Innenseite von Platte 2a und 2b. Prüfe vorher, ob beide Platten wirklich genau gleich sind. Wenn nicht, bekommst du beim Zusammenbauen Probleme, weil sie dann ungleich sind und Platte 1a und 1b nicht sauber an 2a und 2b anschließen. Das willst du natürlich vermeiden. Bestimme die Position, indem du genau ausmisst, wo die Platten 2a und 2b hinkommen, und zeichne diese nur auf 1a an. Verwende für Platte 2a und 2b jeweils 4 bis 5 Dübel an der Unterseite.

Schritt 4: fairfen!
Und jetzt kommt das Schönste: Du darfst streichen! Beginne mit dem Multiprimer. Trage ihn auf alle Platten auf, wie auf dem Etikett der Farbdose beschrieben. Streiche zuerst alle Kanten mit einem Pinsel und dann den Rest der Platte mit einer Rolle. Arbeite von links nach rechts und dann von oben nach unten, um ein streifenfreies Ergebnis zu bekommen und damit der Multiprimer schön gleichmäßig deckt. Sobald die angegebene Trocknungszeit vorbei ist, leicht mit Schleifpapier der Körnung 180 anschleifen, bis sich die Oberfläche nicht mehr rau anfühlt. Wiederhole diesen Schritt auf beiden Seiten, also an der Unter- und an der Oberseite der Platten.
Der Lack, erste Schicht: Streiche zuerst alle Kanten mit einem Pinsel und dann den Rest der Platte mit einer Rolle. Arbeite wieder von links nach rechts und dann von oben nach unten, um ein streifenfreies Ergebnis zu bekommen und damit der Lack schön gleichmäßig deckt. Wiederhole diesen Schritt auf beiden Seiten der Platten, also an der Ober- und an der Unterseite.
Und jetzt kommt das Schönste: Du darfst streichen! Beginne mit dem Multiprimer. Trage ihn auf alle Platten auf, wie auf dem Etikett der Farbdose beschrieben. Streiche zuerst alle Kanten mit einem Pinsel und dann den Rest der Platte mit einer Rolle. Arbeite von links nach rechts und dann von oben nach unten, um ein streifenfreies Ergebnis zu bekommen und damit der Multiprimer schön gleichmäßig deckt. Sobald die angegebene Trocknungszeit vorbei ist, leicht mit Schleifpapier der Körnung 180 anschleifen, bis sich die Oberfläche nicht mehr rau anfühlt. Wiederhole diesen Schritt auf beiden Seiten, also an der Unter- und an der Oberseite der Platten.
Der Lack, erste Schicht: Streiche zuerst alle Kanten mit einem Pinsel und dann den Rest der Platte mit einer Rolle. Arbeite wieder von links nach rechts und dann von oben nach unten, um ein streifenfreies Ergebnis zu bekommen und damit der Lack schön gleichmäßig deckt. Wiederhole diesen Schritt auf beiden Seiten der Platten, also an der Ober- und an der Unterseite.

Schritt 5: Das Möbelstück zusammenbauen
(Diesen Schritt habe ich vergessen zu fotografieren, deshalb hier ein paar andere Bilder, mit denen du hoffentlich trotzdem verstehst, was ich meine, haha)
(Diesen Schritt habe ich vergessen zu fotografieren, deshalb hier ein paar andere Bilder, mit denen du hoffentlich trotzdem verstehst, was ich meine, haha)
- Leg Platte 1a (also die Unterseite deines Möbelstücks) auf deinen Arbeitstisch. Bohre zwei kleine Löcher zwischen den Dübellöchern, damit du später weißt, wo die langen Schrauben hinkommen. Du darfst durch die Platte hindurchbohren. Achte darauf, dass das sauber in einer Linie mit der Position der Platten 2a und 2b liegt.
- Gib einen Tropfen Holzleim in alle Löcher, in die ein Dübel kommt. Setze die Dübel in die Löcher. Nimm Platte 2a, gib auch hier Holzleim in die Löcher und einen Streifen Leim auf die Kante. Setze Platte 2a auf Platte 1a und drücke sie fest an. Wiederhole das für Platte 2b.

4. Dreh die Konstruktion um, sodass sie auf den Platten 2a und 2b steht. Schraube jetzt in jedes vorgebohrte Loch eine lange Schraube, gerade durch Platte 1a in die Platten 2a und 2b.
5. Leg Platte 1b mit der späteren Oberseite nach unten auf deinen Arbeitsplatz. Setze die Konstruktion auf Platte 1b. Prüfe, ob die Platten 2a und 2b an der richtigen Stelle sitzen. Befestige dann die vier Winkelverbinder mit den kürzeren Schrauben an der Innenseite der Platte. So wie ich es unten auf dem Foto mache!
6. Dreh das Möbelstück wieder um, sodass die Unterseite oben ist. Miss genau aus, wo du die Füße haben möchtest, und befestige sie mit dem Akkuschrauber und den kleinen Schrauben, die nicht länger als 18 mm sind.
5. Leg Platte 1b mit der späteren Oberseite nach unten auf deinen Arbeitsplatz. Setze die Konstruktion auf Platte 1b. Prüfe, ob die Platten 2a und 2b an der richtigen Stelle sitzen. Befestige dann die vier Winkelverbinder mit den kürzeren Schrauben an der Innenseite der Platte. So wie ich es unten auf dem Foto mache!
6. Dreh das Möbelstück wieder um, sodass die Unterseite oben ist. Miss genau aus, wo du die Füße haben möchtest, und befestige sie mit dem Akkuschrauber und den kleinen Schrauben, die nicht länger als 18 mm sind.

Schritt 6: Noch einmal fairfen!
Jetzt ist es Zeit, deinem Möbelstück mit einer letzten Lackschicht den letzten Schliff zu geben. Bevor wir das tun, ist es wichtig, dass du alles mit feinem Schleifpapier der Körnung 300 schön anschleifst. Das sorgt für eine gute Haftung. Fühl mit der Hand, ob es Unebenheiten oder raue Stellen gibt, und mach diese Stellen schön glatt.
Danach wischst du den Beistelltisch mit einem feuchten Tuch ab, damit kein Staub mehr darauf ist. Nimm deinen Lack und trage mit Pinsel und Rolle eine letzte Lackschicht auf. Beginne mit dem Pinsel in den Ecken und an den Kanten und streiche dann die Flächen mit der Rolle. Arbeite wieder von links nach rechts und dann von oben nach unten – so bekommst du ein schönes streifenfreies Ergebnis und merkst, dass der Lack schön gleichmäßig deckt.
Jetzt ist es Zeit, deinem Möbelstück mit einer letzten Lackschicht den letzten Schliff zu geben. Bevor wir das tun, ist es wichtig, dass du alles mit feinem Schleifpapier der Körnung 300 schön anschleifst. Das sorgt für eine gute Haftung. Fühl mit der Hand, ob es Unebenheiten oder raue Stellen gibt, und mach diese Stellen schön glatt.
Danach wischst du den Beistelltisch mit einem feuchten Tuch ab, damit kein Staub mehr darauf ist. Nimm deinen Lack und trage mit Pinsel und Rolle eine letzte Lackschicht auf. Beginne mit dem Pinsel in den Ecken und an den Kanten und streiche dann die Flächen mit der Rolle. Arbeite wieder von links nach rechts und dann von oben nach unten – so bekommst du ein schönes streifenfreies Ergebnis und merkst, dass der Lack schön gleichmäßig deckt.

Und tadaa: Dein Möbelstück ist fertig! Bist du bis hierhin gekommen? Dann sind wir riesig gespannt auf dein Ergebnis. Du kannst es mit uns teilen über @fairf.duurzame.verf und #verfmeteenmissie.

Ich bin wirklich super glücklich mit dem Ergebnis. Es war das erste Mal, dass ich ein Möbelstück gebaut habe. Wenn ich das kann, kannst du das auch!
hast du Fragen zu fairf oder zu diesem DIY?
Dann melde dich bei uns, wir helfen dir sehr gerne!